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Nächtliche Gedanken

Ich frage mich ob es eine Zukunft über Entfernung gibt. Wenn man jemanden kennen lernt, den man unter Umständen gar nicht mehr verlieren will, aber nix tun kann außer dem Bild der Distanz zuzuschauen. Richtiges Interesse - was ist das heutzutage schon? Ein Blick der mehr ausdrückt als Worte es können, eine Berührung die Sehnsucht spiegelt und Küsse die einem schlagartig das Gefühl der Leidenschaft geben. Zu oft wird man intim und trennt sich wieder. Zu oft gibt es verlorene Chancen oder Chancen die nicht ergriffen werden. Oder nicht erteilte Chancen obwohl man tief im Inneren einfach weiß, dass es irgendwie vielleicht doch geklappt hätte. Verloren. Unversucht gelassen. Nicht getraut? So viele Menschen um einen herum, wie soll man sich auf eine Person konzentrieren? Wo ist der Wille? Wahrscheinlich wurde man nicht verzaubert. Oder die Hoffnung besteht, etwas besseres zu finden (?). Ohne zu reden wird man keine Antworten bekommen, doch "reden" heißt nicht gleich "kommunizieren". Traut man sich die Wahrheit zu sagen? Tut man es ab? Lügt man? Wo steht der Mensch wenn er verurteilt wird von Bildern und sozialen Netzwerken? Werte werden nicht mit einem Menschen assoziiert, sondern Status Updates und Bilder spiegeln jemanden wieder. Wer von uns kennt den anderen denn richtig? Oder wer nimmt sich die Zeit jemanden wirklich kennen zu lernen? Das Erstellen eines Online Profils nimmt mehr Zeit in Anspruch als Gespräche. Dem Internet wird mehr Hingabe gewidmet, als den Menschen.
7.11.13 01:14


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